ETA verlangt Verlegung inhaftierter Extremisten ins Baskenland
veröffentlicht am 12.12.2011

Etwa 400 wegen Verbrechen im Namen der baskischen Untergrundorganisation ETA verurteilte Ex-Gefangene haben die Verlegung von derzeit in Haft befindlichen ETA-Extremisten ins Baskenland verlangt. Ein ehemaliger Gefangener verlas am Sonntag nach einem Treffen in der baskischen Stadt Azpeitia eine Erklärung, worin es hieß, eine derartige Amnestie in Spanien sei wichtig für den Friedenserhalt in der Region. Nach der Abkehr vom bewaffneten Kampf im vergangenen Monat signalisierte die ETA am Freitag in einer Zeitung Bereitschaft, ihr Waffenarsenal aufzulösen.
Azpeitia - Etwa 400 wegen Verbrechen im Namen der baskischen Untergrundorganisation ETA verurteilte Ex-Gefangene haben die Verlegung von derzeit in Haft befindlichen ETA-Extremisten ins Baskenland verlangt. Ein ehemaliger Gefangener verlas am Sonntag nach einem Treffen in der baskischen Stadt Azpeitia eine Erklärung, worin es hieß, eine derartige Amnestie in Spanien sei wichtig für den Friedenserhalt in der Region. Nach der Abkehr vom bewaffneten Kampf im vergangenen Monat signalisierte die ETA am Freitag in einer Zeitung Bereitschaft, ihr Waffenarsenal aufzulösen. Entsprechende Verhandlungen mit dem Staat stünden auf der Agenda der Gruppe, zitierte "Gara" zwei Mitglieder. (© AP)
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