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Ehemaliger Fukushima-Werksleiter hat Krebs

veröffentlicht am 09.12.2011


Der ehemalige Leiter des japanischen Atomkraftwerks Fukushima Daiichi hat Krebs. Allerdings gehen seine Ärzte nicht von einem Zusammenhang mit der Atomkatastrophe nach dem Tsunami im März aus. Masao Yoshida leitete nach dem Unglück die Rettungsarbeiten zur Stabilisierung der havarierten Atomreaktoren.

 

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Tokio - Der ehemalige Leiter des japanischen Atomkraftwerks Fukushima Daiichi hat Krebs. Allerdings gehen seine Ärzte nicht von einem Zusammenhang mit der Atomkatastrophe nach dem Tsunami im März aus. Masao Yoshida leitete nach dem Unglück die Rettungsarbeiten zur Stabilisierung der havarierten Atomreaktoren. Am 1. Dezember gab er seinen Posten wegen gesundheitlicher Probleme auf. Sein Arbeitgeber Tepco bestätigte am Freitag, dass Yoshida unter Speiseröhrenkrebs leidet.


Nach dem Unglück sei Yoshida einer Strahlendosis von 70 Millisievert ausgesetzt gewesen, sagte Tepco-Sprecher Masato Yamaguchi. Die zulässige Höchstdosis für Arbeiter in Atomkraftwerken beträgt 100 Millisievert. Der Krebs entwickelte sich nach Ansicht der Ärzte bereits seit fünf Jahren und steht nicht im Zusammenhang mit der bei dem Unglück ausgetretenen Radioaktivität.  (© AP)


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