Montis Sparprogramm stößt international auf Zustimmung

veröffentlicht am 08.12.2011


Das Sparpaket der neuen italienischen Regierung von Ministerpräsident Mario Monti ist international auf Zustimmung gestoßen. Die Ratingagentur Fitch erklärte am Donnerstag, das Programm habe den Druck auf das Kreditrating Italiens verringert. US-Finanzminister Timothy Geithner zeigte sich zuversichtlich, dass sich das hoch verschuldete Land erholen werde.

 

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Mailand/London - Das Sparpaket der neuen italienischen Regierung von Ministerpräsident Mario Monti ist international auf Zustimmung gestoßen. Die Ratingagentur Fitch erklärte am Donnerstag, das Programm habe den Druck auf das Kreditrating Italiens verringert. US-Finanzminister Timothy Geithner zeigte sich zuversichtlich, dass sich das hoch verschuldete Land erholen werde.


Fitch erklärte, Montis Sparvorhaben stärke die Glaubwürdigkeit der italienischen Bemühungen, bis 2013 für einen ausgeglichenen Haushalt zu sorgen. Allerdings sei der Ausblick für die Bewertung der italienischen Kreditwürdigkeit mit der Note A+ nach wie vor negativ. Das Land brauche "substanzielle, strukturelle Reformen, um Wachstum zu fördern", hieß es.


Geithner sagte nach einem Treffen mit Monti in Mailand, dieser habe sich zu starken und ermutigen Wirtschaftsreformen bekannt. Der neue italienische Regierungschefs werde im Januar zu einem Besuch nach Washington reisen.


Montis Kabinett hatte am Sonntag im Kampf gegen die hohe Staatsverschuldung neue Steuern, eine Rentenreform und Maßnahmen zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums beschlossen. Das Sparpaket hat einen Gesamtumfang von 30 Milliarden Euro, zehn Milliarden davon sollen in Maßnahmen zur Förderung des Wirtschaftswachstums investiert werden. Dem Paket muss nun noch das Parlament in Rom zustimmen.  (© AP)



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