Mehr wissen: Der Runde Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch"

veröffentlicht am 30.11.2011


Der Runde Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch" wurde im März 2010 von der Bundesregierung beschlossen. Anlass waren die vielen bekannt gewordenen Missbrauchsfälle aus der Vergangenheit in staatlichen, privaten und kirchlichen Einrichtungen. Ziel des Runden Tisches war es, "der gemeinsamen Verantwortung für einen verbesserten Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt gerecht zu werden".

 

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Berlin - Der Runde Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch" wurde im März 2010 von der Bundesregierung beschlossen. Anlass waren die vielen bekannt gewordenen Missbrauchsfälle aus der Vergangenheit in staatlichen, privaten und kirchlichen Einrichtungen. Ziel des Runden Tisches war es, "der gemeinsamen Verantwortung für einen verbesserten Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt gerecht zu werden". Die erste Sitzung fand am 23. April 2010 unter dem Vorsitz der Bundesministerinnen Kristina Schröder (Familie), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Justiz) und Annette Schavan (Bildung) statt.


Zur Mitwirkung am Runden Tisch wurden Vertreter aus der Wissenschaft und relevanter gesellschaftlicher Gruppen eingeladen – unter anderem der Kinder- und Opferschutzverbände, Schul- und Internatsträger, der beiden großen christlichen Kirchen, des Deutschen Bundestages sowie aus Bund, Ländern und Kommunen.


Gleichzeitig mit der Einsetzung des Runden Tisches beschloss die Bundesregierung die Einsetzung der ehemaligen Familienministerin Christine Bergmann als Missbrauchsbeauftragte. Bergmann legte Ende Oktober diesen Jahres ihr Amt nieder, ihr folgte Johannes-Wilhelm Rörig. Der Jurist war im Bundesfamilienministerium zuständig für Kinder- und Jugendpolitik.  (© AP)



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