Frankreichs Finanzminister: Brauchen kein neues Sparprogramm
veröffentlicht am 29.11.2011

Frankreich wird nach Aussage seines Finanzministers Francois Baroin kein neues Sparprogramm ankündigen. Die Regierung habe einen Spielraum von 6 Mrd EUR für den Fall, dass das Wirtschaftswachstum schwächer als erwartet ausfallen sollte, sagte Baroin am Dienstag in einem Rundfunkinterview. Er sagte zudem, die Regierung stehe weiterhin zu ihrer Prognose, dass die Wirtschaft 2012 um 1% wachsen werde.
Paris - Frankreich wird nach Aussage seines Finanzministers Francois Baroin kein neues Sparprogramm ankündigen. Die Regierung habe einen Spielraum von 6 Mrd EUR für den Fall, dass das Wirtschaftswachstum schwächer als erwartet ausfallen sollte, sagte Baroin am Dienstag in einem Rundfunkinterview. Er sagte zudem, die Regierung stehe weiterhin zu ihrer Prognose, dass die Wirtschaft 2012 um 1% wachsen werde. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Prognose für Frankreichs Wirtschaftswachstum auf 0,3% gesenkt. (© Dow Jones)
Lesen Sie auch: Weidmann hält sich zu Plänen bei griechischem Euro-Austritt bedeckt
Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat einen Kommentar zu der Frage abgelehnt, ob die Bundesbank an Notfallplänen für einen Euro-Austritt Griechenlands arbeite. Der Zeitung Le Monde sagte Weidmann, diese Frage bekomme er oft gestellt, er beantworte sie aber aus Prinzip nicht. Daneben sprach sich das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank erneut gegen Emission gemeinsamer Eurozone-Staatsanleihen aus. "Zu glauben, dass Euro-Bonds die gegenwärtige Krise lösen können, wäre illusionär", sagte er. Weidmann sprach sich auch dafür aus, die Hilfe für Griechenland einzustellen, wenn das Land nicht wie vereinbart seine Staatsausgaben senke. "Andernfalls wären diese Vereinbarungen unglaubwürdig, denn wir würden die Zahlungen ohne Vorbedingung leisten." zur Nachricht >>




Samaras will nach Griechenland-Wahl neue Gespräche über Sparprogramm
(Update) - AUA sichert sich mit Sparprogramm Platz im Lufthansa-Konzern
(Update) - Sparprogramm belastet Merck-Gewinn 2012
Telekom-Tochter Everything Everywhere kommt bei Sparprogramm voran



