Libyen sagt Kooperation mit Strafgerichtshof im Fall Seif Islam zu
veröffentlicht am 24.11.2011

Die libysche Übergangsregierung hat sich bei der Untersuchung mutmaßlicher Verbrechen des kürzlich festgenommenen Gaddafi-Sohns Seif al Islam zu einer Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) und den UN verpflichtet. Das teilte der Chefankläger des Strafgerichtshofs, Luis Moreno-Ocampo, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP mit. Diese Zusage habe er in Briefform von dem Vorsitzenden des Nationalen Übergangsrats, Mustafa Abdul Dschalil, erhalten.
Tripolis - Die libysche Übergangsregierung hat sich bei der Untersuchung mutmaßlicher Verbrechen des kürzlich festgenommenen Gaddafi-Sohns Seif al Islam zu einer Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) und den UN verpflichtet. Das teilte der Chefankläger des Strafgerichtshofs, Luis Moreno-Ocampo, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP mit. Diese Zusage habe er in Briefform von dem Vorsitzenden des Nationalen Übergangsrats, Mustafa Abdul Dschalil, erhalten. Er sei zufrieden mit dem Schritt, auch wenn sich Libyen weiter weigere, dem Wunsch auf eine Übergabe Seif al-Islams an den Strafgerichtshof nachzukommen, erklärte Moreno-Ocampo. (© AP)
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