Bundesrechnungshof: Staatsverschuldung endlich senken
veröffentlicht am 15.11.2011

Der Bundesrechnungshof fordert die Bundesregierung auf, dem Schuldenabbau auch bei zusätzlichen Steuereinnahmen höchste Priorität einzuräumen. Der Bund gebe jedes Jahr 35 Milliarden Euro für Zinsen aus, ohne einen Cent der aufgelaufenen Schulden zu tilgen, kritisierte Rechnungshof-Präsident Dieter Engels am Dienstag in Berlin. Daher müssten Mehreinnahmen und Einsparpotenziale in erster Linie für den Abbau der Verschuldung genutzt werden.
Berlin - Der Bundesrechnungshof fordert die Bundesregierung auf, dem Schuldenabbau auch bei zusätzlichen Steuereinnahmen höchste Priorität einzuräumen. Der Bund gebe jedes Jahr 35 Milliarden Euro für Zinsen aus, ohne einen Cent der aufgelaufenen Schulden zu tilgen, kritisierte Rechnungshof-Präsident Dieter Engels am Dienstag in Berlin. Daher müssten Mehreinnahmen und Einsparpotenziale in erster Linie für den Abbau der Verschuldung genutzt werden.
Engel legte dazu die "Bemerkungen 2011" seiner Behörde vor, in denen für jedes Bundesministerium Einsparmöglichkeiten aufgezählt werden. Unter anderem beklagen die Finanzkontrolleure übermäßige Ausgaben für den Straßenbau und die unklare Vergabe von Mitteln des Bundesforschungsministeriums. (© AP)
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Bundesrechnungshof beklagt Staatsschulden und Verschwendung
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