Räuber erstechen bei Überfall einen 17-Jährigen

veröffentlicht am 14.11.2011


Zwei Männer haben bei einem Raubüberfall ist in der Südpfalz einen 17-Jährigen getötet. Die Täter drangen in der Nacht zum Montag kurz nach Mitternacht in das Winzeranwesen eines 72-Jährigen in Ranschbach in der Nähe von Landau (Landkreis Südliche Weinstraße) ein. Sie bedrohten den Mann, der durch die Geräusche der Täter geweckt worden war, mit einem Messer und einer Pistole, wie die Polizei mitteilte.

 

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Landau - Zwei Männer haben bei einem Raubüberfall ist in der Südpfalz einen 17-Jährigen getötet. Die Täter drangen in der Nacht zum Montag kurz nach Mitternacht in das Winzeranwesen eines 72-Jährigen in Ranschbach in der Nähe von Landau (Landkreis Südliche Weinstraße) ein. Sie bedrohten den Mann, der durch die Geräusche der Täter geweckt worden war, mit einem Messer und einer Pistole, wie die Polizei mitteilte. Obwohl der Hausbesitzer den Maskierten mehrere Hundert Euro aushändigte, eskalierte die Situation.


Der 72-Jährige konnte einem Täter zwar die Schusswaffe entreißen. Sein 17 Jahre alter Enkel, der in dem Haus übernachtete, wurde jedoch von dem anderen Mann durch mehrere Messerstiche so schwer verletzt, dass er noch am Tatort starb. Die Obduktion des Leichnams ergab, dass die Aorta des 17-Jährigen durchtrennt worden war. Der 72-Jährige wurde mit dem Messer an der Hand verletzt und erlitt einen Schock.


Die etwa 18 bis 20 Jahre alten Täter flüchteten zunächst Fuß. Ob sie später in ein bereitstehendes Auto stiegen, war zunächst unklar. Die Polizei warnte davor, in Landau und Umgebung Anhalter mitzunehmen. Die Ludwigshafener Mordkommission richtete eine Sonderkommission mit 15 Mitarbeitern unter dem Namen "Enkel" ein. Sie ermittelt wegen Raubmordes. Bis zum Nachmittag fehlte von den Tätern jede Spur.  (© AP)



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