ETA ist offenbar zur Auflösung ihres Waffenarsenals bereit
veröffentlicht am 11.11.2011

Nach der Abkehr vom bewaffneten Kampf im vergangenen Monat will die baskische Terrororganisation ETA nun offenbar auch ihr Waffenarsenal auflösen. Entsprechende Verhandlungen mit dem Staat stünden auf der Agenda der Gruppe, zitierte die baskische Zeitung "Gara" am Freitag zwei ETA-Mitglieder. "Die Frage der Waffen steht auf dem Verhandlungsplan zwischen ETA und dem Staat und wir sind bereit, darüber zu sprechen und Kompromisse zu machen, um alle Konsequenzen des Konflikts zu lösen", hieß es in dem Interview.
Madrid - Nach der Abkehr vom bewaffneten Kampf im vergangenen Monat will die baskische Terrororganisation ETA nun offenbar auch ihr Waffenarsenal auflösen. Entsprechende Verhandlungen mit dem Staat stünden auf der Agenda der Gruppe, zitierte die baskische Zeitung "Gara" am Freitag zwei ETA-Mitglieder. "Die Frage der Waffen steht auf dem Verhandlungsplan zwischen ETA und dem Staat und wir sind bereit, darüber zu sprechen und Kompromisse zu machen, um alle Konsequenzen des Konflikts zu lösen", hieß es in dem Interview. Bislang war nichts über einen Verhandlungsplan bekannt. Beobachter gingen davon aus, dass die Separatistengruppe sich mit "Konsequenzen des Konflikts" auf die rund 700 ETA-Häftlinge in Spanien und Frankreich bezieht. (© AP)
Lesen Sie auch: Hochtief-Konsortium baut für 1,39 Mrd Euro Autobahn in Kanada
Hochtief mischt beim Bau einer Autobahn in Kanada mit. Ein Konsortium um die Hochtief PPP Solutions North America und die Muttergesellschaft ACS habe den Financial Close für das Projekt "Northeast Anthony Henday Drive" in Edmonton erreicht, teilte die Essener Gesellschaft mit. Die Partner der Public-Private-Partnership (PPP) werden das Projekt in der kanadischen Provinz Alberta planen, bauen, betreiben und teilweise finanzieren. zur Nachricht >>




Spanien könnte Defizitmarke schon wieder reißen
Clearstream und Iberclear führen Sicherheitenservice für Spanien ein
Spanien drängt auf größere Rolle der EZB in der EU-Strategie
Spanien beauftragt Roland Berger und Oliver Wyman mit Bankprüfung

