Quelle der Klebsiella-Bakterien in Hamburg weiterhin unbekannt
veröffentlicht am 04.11.2011

Die Quelle der Klebsiella-Bakterien in der Asklepios-Klinik Hamburg ist nach wie vor unbekannt. Nachdem der Keim bei 18 Neugeborenen nachgewiesen werden konnte, wurden 160 Oberflächen, Nahrungsmittel, Medizingeräte sowie Kleidung untersucht, um die Quelle zu identifizieren - jedoch ohne Erfolg, wie ein Kliniksprecher am Freitag auf dapd-Anfrage sagte. Das Auftreten des Keims sei beim Menschen aber nichts Seltenes.
Hamburg - Die Quelle der Klebsiella-Bakterien in der Asklepios-Klinik Hamburg ist nach wie vor unbekannt. Nachdem der Keim bei 18 Neugeborenen nachgewiesen werden konnte, wurden 160 Oberflächen, Nahrungsmittel, Medizingeräte sowie Kleidung untersucht, um die Quelle zu identifizieren - jedoch ohne Erfolg, wie ein Kliniksprecher am Freitag auf dapd-Anfrage sagte. Das Auftreten des Keims sei beim Menschen aber nichts Seltenes. So waren fünf schwangere Frauen, die sich seit September in Behandlung begaben, mit dem Bakterium besiedelt.
Die Asklepios-Klinik Barmbek hatte ihre Intensiv-Frühchenstation vom 7. bis 22. September schließen müssen, da bei 18 Babys der Keim auf der Haut festgestellt wurde. Zwei der Neugeborenen waren tatsächlich infiziert. (© AP)
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