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25. Juli 2009

Keine Sprengung der Häuser in Nachterstedt



Nachterstedt - Die sieben nach dem Unglück von Nachterstedt geräumten Häuser werden nicht gesprengt. Das bekräftigte Uwe Steinhuber, Sprecher der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBW), am Samstag auf AP-Anfrage. «Eine Sprengung der Häuser verbietet sich von selbst», sagte er. Die LMBV überprüfe derzeit alle technischen Möglichkeiten, wie die Siedlung «Am Ring» saniert werden kann. Dabei würden alle technologisch möglichen Optionen in Betracht gezogen.

Zunächst müsse die Ursache des verheerenden Böschungsrutsches geklärt werden, bei dem eineinhalb Häuser in die Tiefe gerissen und drei Menschen verschüttet worden waren. Die LMBV werde die Betroffenen sowie die übrigen Bewohner von Nachterstedt über Art und Verlauf der Sanierung informieren.

Laut Steinhuber war die Situation an der Unglücksstelle am Samstag unverändert. Es seien keine Veränderungen an den Rissen und Gipsmarken beobachtet worden. Durch den Regen sei aber Wasser in Bodenspalten gedrungen, was den Druck auf die Böschung erhöhe.

LMBV-Geschäftsführer Mahmut Kuyumucu hatte am Donnerstag die sieben Häuser für unbewohnbar erklärt. Die Eigentümer, die durch den Erdrutsch alles Hab und Gut verloren, werden für ihre mobilen und immobilen Verluste entschädigt. Die LMBV wolle mit allen Mitteln dazu beitragen, dass die Betroffenen so bald wie möglich wieder ein einigermaßen normales Leben führen können, versicherte der Geschäftsführer.


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