Tepco bestreitet neue Gefahren im Atomkraftwerk Fukushima
veröffentlicht am 03.11.2011

© Europäische Kommission
Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco hat nach einem erneuten Vorfall in dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi Berichte über eine mögliche unkontrollierte Kettenreaktion zurückgewiesen. Das bei einer Messung festgestellte radioaktive Xenon sei auf eine "spontane Spaltung" zurückzuführen, wie sie in jedem stillgelegten Reaktor auftrete, teilte Tepco am Donnerstag mit. Nach dem Austritt des radioaktiven Gases in dem am 11.
Tokio - Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco hat nach einem erneuten Vorfall in dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi Berichte über eine mögliche unkontrollierte Kettenreaktion zurückgewiesen. Das bei einer Messung festgestellte radioaktive Xenon sei auf eine "spontane Spaltung" zurückzuführen, wie sie in jedem stillgelegten Reaktor auftrete, teilte Tepco am Donnerstag mit. Nach dem Austritt des radioaktiven Gases in dem am 11. März bei einem Erdbeben und einem Tsunami beschädigten Kraftwerk hatte das Betreiberunternehmen am Dienstag vorsorglich über eine Kühlwasserleitung Borsäure in die Anlage geleitet, um eine mögliche Kettenreaktion zu verhindern. (© AP)
Lesen Sie auch: Bund und Länder wollen bei Energiewende an einem Strang ziehen
Bund und Länder wollen den Erfolg der Energiewende und ziehen deshalb an einem Strang. Darin zumindest waren sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer und die zuständigen Minister aus dem Umwelt- und dem Wirtschaftsressort, Peter Altmaier (CDU) und Philipp Rösler (FDP), nach ihrem Treffen zur Umsetzung der Energiewende am Mittwoch im Kanzleramt einig. Doch statt konkreter Beschlüsse gab es vor allem Ankündigungen und Beteuerungen dessen, was zu tun ist. Und es gab die Erkenntnis, dass die Energiewende nur funktionieren kann, wenn Bund und Länder alles stärker koordinieren und aufeinander abstimmen. zur Nachricht >>




Arbeitsbedingungen in Fukushima haben sich laut Tepco verbessert
Arbeitsbedingungen in Fukushima haben sich laut Tepco verbessert
Japanischer AKW-Betreiber Tepco erhält Milliardenhilfe vom Staat
Japan gibt grünes Licht für Milliarden an AKW-Betreiber Tepco

