Wohlfahrtsverband kritisiert Bildungspaket als Schaumschlägerei
veröffentlicht am 02.11.2011

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Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat das Bildungspaket für bedürftige Familien als Schaumschlägerei bezeichnet. Sollten Erhebungen der kommunalen Spitzenverbände zutreffen, wonach bisher maximal 44 Prozent der Anspruchsberechtigten Zuschüsse beantragt haben, führt das nach Schätzungen des Verbands allein im Haushaltsjahr 2011 zu Minderausgaben und damit Einsparungen von rund einer halben Milliarde Euro. "Das Bildungspaket entpuppt sich als Sparpaket", bemängelte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider am Mittwoch in Berlin.
Berlin - Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat das Bildungspaket für bedürftige Familien als Schaumschlägerei bezeichnet. Sollten Erhebungen der kommunalen Spitzenverbände zutreffen, wonach bisher maximal 44 Prozent der Anspruchsberechtigten Zuschüsse beantragt haben, führt das nach Schätzungen des Verbands allein im Haushaltsjahr 2011 zu Minderausgaben und damit Einsparungen von rund einer halben Milliarde Euro. "Das Bildungspaket entpuppt sich als Sparpaket", bemängelte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider am Mittwoch in Berlin.
Schneider bezeichnete das Bildungspaket als gescheitert und forderte eine grundlegende Reform. Die Zuschüsse müssten künftig unbürokratisch für alle Kinder zugänglich sein. Am Nachmittag wollte Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit Vertretern aus Ländern und Kommunen über die Umsetzung des Bildungspakets beraten. (© AP)
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Ein Antrag für alle Leistungen
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