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EU verschärft Strafenkatalog für Kindesmissbrauch im Internet

veröffentlicht am 27.10.2011


Die EU geht mit härteren Strafen und der Löschung illegaler Webseiten gegen Kinderpornographie im Internet vor. Das Europäische Parlament verabschiedete am Donnerstag in Straßburg eine Richtlinie, derzufolge Mitgliedstaaten einschlägige Webseiten mit pädophilen Inhalten komplett aus dem Netz nehmen müssen. Nur dort, wo eine Löschung nicht möglich ist, soll alternativ auf eine Zugangsperre zurückgegriffen werden dürfen.

 

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Straßburg - Die EU geht mit härteren Strafen und der Löschung illegaler Webseiten gegen Kinderpornographie im Internet vor. Das Europäische Parlament verabschiedete am Donnerstag in Straßburg eine Richtlinie, derzufolge Mitgliedstaaten einschlägige Webseiten mit pädophilen Inhalten komplett aus dem Netz nehmen müssen. Nur dort, wo eine Löschung nicht möglich ist, soll alternativ auf eine Zugangsperre zurückgegriffen werden dürfen. Zudem wird Sexualstraftätern der berufliche oder ehrenamtliche Kontakt mit Kindern untersagt und die Liste strafbarer Vergehen ausgeweitet.


Die Mitgliedstaaten müssen formal noch ihre als sicher geltende Zustimmung erteilen und haben dann maximal zwei Jahre Zeit, die neue Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.  (© AP)


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