(Update) - Deutsche Pkw-Käufer ziehen europäischen Automarkt ins Plus
veröffentlicht am 18.10.2011

Getragen von einer starken Nachfrage in Deutschland ist der Pkw-Absatz im September europaweit leicht gestiegen. In der EU und den Ländern der Europäischen Freihandelszone (EFTA) lag die Zahl der Neuzulassungen bei rund 1,3 Millionen und damit um 1,1 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats, wie der Verband der Europäischen Automobilhersteller (Acea) am Dienstag in Brüssel mitteilte. In den ersten neun Monaten des Jahres war der Absatz dagegen rückläufig.
Brüssel - Getragen von einer starken Nachfrage in Deutschland ist der Pkw-Absatz im September europaweit leicht gestiegen. In der EU und den Ländern der Europäischen Freihandelszone (EFTA) lag die Zahl der Neuzulassungen bei rund 1,3 Millionen und damit um 1,1 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats, wie der Verband der Europäischen Automobilhersteller (Acea) am Dienstag in Brüssel mitteilte. In den ersten neun Monaten des Jahres war der Absatz dagegen rückläufig. Es wurden 10,5 Millionen Wagen verkauft, 0,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Dem Verband zufolge war Deutschland im September der einzige größere Markt, der Wachstum aufwies. Der Pkw-Absatz stieg im September auf Jahressicht um 8,0 Prozent, während er in Italien um 6,0 Prozent, sowie in Frankreich, Großbritannien und Spanien um jeweils 1,0 Prozent zurückging.
In Osteuropa entwickelte sich der Automarkt unterschiedlich: In Bulgarien wurden 46,0 Prozent mehr Wagen verkauft, in Rumänien stieg der Pkw-Absatz um 23,0 Prozent. In Polen und Tschechien gingen die Verkäufe dagegen um 10,0 beziehungsweise 2,0 Prozent zurück. In Russland wurden im September 25,9 Prozent mehr Pkw als im Vorjahresmonat neu zugelassen.
Auf dem auch für deutsche Autohersteller wichtigen chinesischen Markt lagen die Absätze im September um 6,8 Prozent unter Vorjahresniveau, für die ersten neun Monate wurde aber noch einen Absatzanstieg von 7,7 Prozent verbucht.
Bei den europäischen Herstellern konnte die VW-Gruppe die höchsten Zuwächse verbuchen. Der Wolfsburger Konzern erzielte im September einen Marktanteil von 23,2 Prozent, nach 20,8 Prozent im Vorjahresmonat. Das Absatzplus betrug 12,5 Prozent.
BMW konnte ein Absatzplus von 6,3 Prozent verzeichnen, Daimler dagegen verkaufte 7,4 Prozent weniger als im September 2010. Die GM-Gruppe mit Opel, Chevrolet und General Motors verkaufte 6,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Die Zahl der Neuzulassungen der italienischen Fiat-Gruppe gingen um 7,8 Prozent zurück, obwohl die Fiat-Tochter Jeep einen Zuwachs von 132,5 Prozent verbuchte.
Die höchsten Zuwächse verbuchte Nissan mit einem Plus von 30,8 Prozent auf 49.663 Neuzulassungen. Kia verkaufte 27,1 Prozent mehr Wagen. Den höchsten Rückgang musste Mitsubishi mit minus 26,0 Prozent hinnehmen. (© AP)




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