BDI erwartet leichte Erholung des Außenhandels
veröffentlicht am 11.07.2009

Die deutschen Exportunternehmen blicken wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) hat der Einbruch des Welthandels seinen Tiefpunkt erreicht, wie die «Welt am Sonntag» unter Berufung auf den noch unveröffentlichten Außenwirtschaftsreport des Verbands schreibt. Demnach werde sich der deutsche Außenhandel in den kommenden Monaten leicht erholen.
Berlin - Die deutschen Exportunternehmen blicken wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) hat der Einbruch des Welthandels seinen Tiefpunkt erreicht, wie die «Welt am Sonntag» unter Berufung auf den noch unveröffentlichten Außenwirtschaftsreport des Verbands schreibt. Demnach werde sich der deutsche Außenhandel in den kommenden Monaten leicht erholen.
«Die jüngsten Zahlen deuten auf eine Stabilisierung der Exporte auf niedrigem Niveau hin. Nach der positiven Entwicklung der Auftragseingänge im Mai erwarten wir jetzt eine weitere Konsolidierung», sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf der Zeitung.
Vor allem der Auftragseingang sorgt dem Bericht zufolge bei den Unternehmen für bessere Stimmung: Die Industriebestellungen aus dem Ausland gehen demnach nicht weiter zurück. Sie lägen zwar immer noch ein Drittel unter dem Volumen des Vorjahres, aber im Mai habe das Auslandsgeschäft zuletzt kräftig um 5,2 Prozent zugelegt. Trotzdem rechnet der BDI wegen des Einbruchs im ersten Quartal für dieses Jahr mit einem Rückgang der Exporte um 15 Prozent gegenüber 2008.
Internationale Frühindikatoren deuteten außerdem darauf hin, dass sich die wichtigsten deutschen Exportmärkte erholten: Der Frühindikator der OECD stieg im Juni für wichtige Exportkunden Deutschlands wie Frankreich, Großbritannien, die USA und Italien erstmals seit vielen Monaten wieder. Auch der internationale ifo-Geschäftsklimaindex, der für die verschiedenen Weltregionen erhoben wird, kündigt eine Erholung der wichtigsten deutschen Exportmärkte an, heißt es in dem Bericht. (© AP)




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