Großbritannien und Schweiz einigen sich auf Doppelbesteuerung
veröffentlicht am 11.07.2009

Die Regierungen der Schweiz und Großbritanniens haben sich auf ein Abkommen zur Doppelbesteuerung geeinigt. Das revidierte Doppelbesteuerungsabkommen sieht den Austausch von Informationen in Steuerfragen vor, wenn im Einzelfall eine "konkrete und begründete Anfrage" gestellt wurde, wie das schweizerische Finanzministerium am Donnerstag mitteilte.
Zürich - Die Regierungen der Schweiz und Großbritanniens haben sich auf ein Abkommen zur Doppelbesteuerung geeinigt. Das revidierte Doppelbesteuerungsabkommen sieht den Austausch von Informationen in Steuerfragen vor, wenn im Einzelfall eine "konkrete und begründete Anfrage" gestellt wurde, wie das schweizerische Finanzministerium am Donnerstag mitteilte.
Sobald das Abkommen unterzeichnet worden sei, sollen weitere Details bekannt gegeben werden. Die Vereinbarung befinde sich im Einklang mit den Bestimmungen der der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), erklärte das Ministerium.
Nach dem Bundesratsentscheid vom März 2009 ist Großbritannien der zehnte Staat nach Dänemark, Luxemburg, Norwegen, Frankreich, Mexiko, den USA, Japan, den Niederlanden und Polen, mit dem die Schweiz ein Doppelbesteuerungsabkommen mit der erweiterten Amtshilfeklausel paraphiert hat. (© Dow Jones)




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