Arbeiterwohlfahrt findet Schröders Betreuungsgeld "kurios"
veröffentlicht am 10.10.2011

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) lehnt das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder geplante modifizierte Betreuungsgeld ab. Der AWO-Vorsitzende Wolfgang Stadler sagte am Montag in Berlin: "Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes." Er bezog sich auf den jüngsten Vorschlag der CDU-Ministerin, das Betreuungsgeld nur ein Jahr lang zu zahlen statt zwei.
Berlin - Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) lehnt das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder geplante modifizierte Betreuungsgeld ab. Der AWO-Vorsitzende Wolfgang Stadler sagte am Montag in Berlin: "Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes." Er bezog sich auf den jüngsten Vorschlag der CDU-Ministerin, das Betreuungsgeld nur ein Jahr lang zu zahlen statt zwei. Schröder degradiere das Betreuungsgeld damit "endgültig zur familienpolitischen Kuriosität". Stadler sagte: "Am besten wäre es, das Betreuungsgeld ganz abzuschaffen und die frei werdenden Gelder in den Ausbau der Betreuungsangebote zu investieren."
Schröder will das Betreuungsgeld ab 2013 sowohl an Teilzeitbeschäftigte als auch an Eltern auszahlen, die sich ausschließlich der Kindererziehung widmen. Die Opposition spricht von einer "Herdprämie". (© AP)
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