Anführer der "Bande der Barbaren" zu lebenslanger Haft verurteilt

veröffentlicht am 10.07.2009


Ein Pariser Gericht hat am Freitag den Anführer der selbst ernannten «Bande der Barbaren» wegen der brutalen Tötung eines jungen jüdischen Mannes zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 28-jährige Youssouf Fofana war einer von insgesamt 27 Angeklagten der Bande, die 2006 den damals 23-jährigen Ilan Halimi über drei Wochen hinweg langsam zu Tode gefoltert hat. Fofanas Komplizen, 16 junge Männer und zehn junge Frauen, wurden zu Haftstrafen zwischen 15 und 18 Jahren verurteilt.

 

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Paris - Ein Pariser Gericht hat am Freitag den Anführer der selbst ernannten «Bande der Barbaren» wegen der brutalen Tötung eines jungen jüdischen Mannes zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 28-jährige Youssouf Fofana war einer von insgesamt 27 Angeklagten der Bande, die 2006 den damals 23-jährigen Ilan Halimi über drei Wochen hinweg langsam zu Tode gefoltert hat. Fofanas Komplizen, 16 junge Männer und zehn junge Frauen, wurden zu Haftstrafen zwischen 15 und 18 Jahren verurteilt.


Halimi war auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, nachdem ihn seine Peiniger nackt, geschunden und entkräftet an Bahngleisen nördlich von Paris zurückgelassen hatten. Fofana wollte mit der Entführung bis zu 450.000 Euro Lösegeld erpressen. Das Verbrechen hatte weit über die Grenzen Frankreichs hinaus für Entsetzen gesorgt.  (© AP)


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