Zwei Tibeter setzen sich aus Protest gegen die Regierung in Brand
veröffentlicht am 08.10.2011

Aus Protest gegen die chinesische Regierung haben sich im Südwesten des Landes zwei Tibeter selbst angezündet. Die staatlichen Medien berichteten am Samstag, zwei ehemalige Mönche im Alter von 18 und 20 Jähren hätten sich in der Provinz Sichuan in Brand gesteckt. Sie seien mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert worden und schwebten nicht in Lebensgefahr.
Peking - Aus Protest gegen die chinesische Regierung haben sich im Südwesten des Landes zwei Tibeter selbst angezündet. Die staatlichen Medien berichteten am Samstag, zwei ehemalige Mönche im Alter von 18 und 20 Jähren hätten sich in der Provinz Sichuan in Brand gesteckt. Sie seien mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert worden und schwebten nicht in Lebensgefahr.
Die Menschenrechtsorganisation Freies Tibet mit Sitz in London erklärte dagegen, es gebe unbestätigte Berichte, nach denen einer der Männer ums Leben gekommen sei. Die beiden Männer zündete sich in der Präfektur Aba an, in denen es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Protesten gegen die Regierung in Peking kam. (© AP)
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