Chile muss 20.000 Dollar an Tsunami-Opfer zahlen
veröffentlicht am 29.09.2011

Ein chilenisches Gericht hat die Regierung des Landes zur Zahlung von rund 20.000 Dollar (14.700 Euro) an die Familie eines Tsunami-Opfers verurteilt. Der Richter begründete den Spruch damit, dass die Regierung der Bevölkerung fälschlich versichert habe, dass es nach dem Erdbeben der Stärke 8,8 im Februar 2010 keine Gefahr eines Tsunamis gebe. 524 Menschen starben nach offiziellen Angaben in Chile bei den Naturkatastrophen, 156 davon durch den Tsunami, 56 weitere gelten nach wie vor als vermisst.
Santiago de Chile - Ein chilenisches Gericht hat die Regierung des Landes zur Zahlung von rund 20.000 Dollar (14.700 Euro) an die Familie eines Tsunami-Opfers verurteilt. Der Richter begründete den Spruch damit, dass die Regierung der Bevölkerung fälschlich versichert habe, dass es nach dem Erdbeben der Stärke 8,8 im Februar 2010 keine Gefahr eines Tsunamis gebe. 524 Menschen starben nach offiziellen Angaben in Chile bei den Naturkatastrophen, 156 davon durch den Tsunami, 56 weitere gelten nach wie vor als vermisst. Staatsanwältin Ximena Hassi erklärte, die Regierung werde Berufung gegen das Urteil einlegen. (© AP)
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