Avram fühlt sich von Spektakel um Jackson abgestoßen
veröffentlicht am 08.07.2009

Der deutsche Konzertpromoter und Michael-Jackson-Vertraute Marcel Avram hat wenig Verständnis für die spektakelhafte Inszenierung der Trauerfeier des Pop-Stars. «Ich weiß, wie sehr Michael den Applaus zeitlebens genossen hat. Aber ob er sich gewünscht hätte, mit so einem Rummel bestattet zu werden, bezweifle ich doch sehr», sagte der 70-Jährige, der fünf Welt-Tourneen für Michael Jackson organisierte, der «Frankfurter Rundschau».
Frankfurt/Main - Der deutsche Konzertpromoter und Michael-Jackson-Vertraute Marcel Avram hat wenig Verständnis für die spektakelhafte Inszenierung der Trauerfeier des Pop-Stars. «Ich weiß, wie sehr Michael den Applaus zeitlebens genossen hat. Aber ob er sich gewünscht hätte, mit so einem Rummel bestattet zu werden, bezweifle ich doch sehr», sagte der 70-Jährige, der fünf Welt-Tourneen für Michael Jackson organisierte, der «Frankfurter Rundschau».
Ihn selbst habe die Einladung zu der Trauerfeier so kurzfristig erreicht, dass er nicht mehr nach Los Angeles reisen konnte, sagte Avram. «Ich werde erst zu einem späteren Zeitpunkt zu seinem Grab gehen und still für ihn beten», wurde er zitiert.
Avram war seit den 80er Jahren mit Jackson befreundet. Der Promoter plante nach eigenen Worten, Jackson nach dessen geplanter Konzert-Serie in London auch wieder nach Deutschland zu holen: «In Hamburg und Berlin hätte ich gerne etwas mit ihm gemacht», wurde er zitiert. (© AP)




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