Rügen wählt nach
veröffentlicht am 18.09.2011

Auf der Insel Rügen hat am Sonntagmorgen die Nachwahl für den Landtag begonnen. Rund 27.000 Wahlberechtigte sind dort aufgerufen, zwei Wochen nach der Landtagswahl ebenfalls über die Zusammensetzung des Parlaments in Schwerin zu entscheiden. Um 08.00 Uhr öffneten die 37 Wahllokale.
Rügen (dapd) - Auf der Insel Rügen hat am Sonntagmorgen die Nachwahl für den Landtag begonnen. Rund 27.000 Wahlberechtigte sind dort aufgerufen, zwei Wochen nach der Landtagswahl ebenfalls über die Zusammensetzung des Parlaments in Schwerin zu entscheiden. Um 08.00 Uhr öffneten die 37 Wahllokale. Der Urnengang in einem Wahlkreis im Westen Rügens musste nach dem Tod des Rüganer CDU-Direktkandidaten Udo Timm auf diesen Tag verschoben werden.
Außerdem finden in fünf der sechs neuen Großkreise im Land Stichwahlen zur Besetzung der Landratsposten statt. Außer in Nordwestmecklenburg hatte vor 14 Tagen nirgendwo ein Kandidat die nötige Mehrheit der Hälfte der Wählerstimmen erreicht. Die Nachwahl auf Rügen könnte die Sitzverteilung im Schweriner Landtag beeinflussen. Kommen die Grünen auf einen hohen Zweitstimmenanteil, würden sie der rechtsextremen NPD noch ein Landtagsmandat abnehmen.
Die SPD hatte die Landtagswahl mit 35,7 Prozent der Stimmen klar gewonnen. Die CDU kam auf 23,1 Prozent, die Linke auf 18,4 Prozent. Die Grünen schafften mit 8,4 Prozent den Ersteinzug in den Schweriner Landtag. Die NPD erreichte sechs Prozent, die FDP scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde.




Rügen gedenkt mit Trauerfeier der verunglückten Katharina
Rügen gedenkt mit Trauerfeier der am Kap verunglückten Katharina

