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04. Juli 2009

Scharfe Worte gegen den "Christopher-Street-Day"



Frankfurt/Main - Nach der Piusbruderschaft hat auch der Kurienkardinal Walter Kasper mit scharfen Worten die «Christopher-Street-Day»-Umzüge von Homosexuellen kritisiert. Der «Rheinischen Post» sagte er, die Position der Kirche sei völlig klar: «Respekt vor dem Einzelnen, aber wenig Verständnis für das Zur-Schau-Stellen, diese Propaganda bei den 'Christopher-Street-Days' und wohl im Einklang mit der Mehrheit der Bevölkerung - Nein zur Forderung nach Gleichstellung homosexueller Gemeinschaften mit der Ehe.»

Am Freitag hatte bereits die Piusbruderschaft mit Äußerungen zum «Christopher Street Day» (CSD) für Aufsehen und Entrüstung gesorgt. Im Mitteilungsblatt der Piusbrüder vom Juli 2009 heißt es übereinstimmenden Medienberichten zufolge im Zusammenhang mit dem CSD: «Wie stolz sind wir, wenn wir in einem Geschichtsbuch lesen, dass es im Dritten Reich mutige Katholiken gab, die sagten: 'Wir machen diesen Wahnsinn nicht mit!'. Ebenso muss es heute wieder mutige Katholiken geben!» und weiter: «Wehrt euch, solange es noch möglich ist. Stellt euch auf die Straßen und ruft: 'Wir wollen nicht, dass unsere Heimat ein Sodom und Gomorrha wird!'».

Am Samstag erklärte die Bruderschaft, der Text sei falsch ausgelegt worden. «Um alle Katholiken anzuspornen, wurde auf das Vorbild derjenigen Männer und Frauen verwiesen, die in den Jahren des Nationalsozialismus gegen die himmelschreienden Sünden gegen das fünfte Gebot Gottes ihre Stimme erhoben haben, auch unter dem Risiko für das eigene Leben», sagte der Distriktobere Pater Franz Schmidberger.

Katholiken seien immer aufgefordert, ihre Stimme zu erheben - «nicht erst dann, wenn totalitäre Regime die Menschenwürde systematisch missachten, sondern auch dann, wenn Interessensgruppen öffentlich gegen die sittliche Ordnung aufstehen in diesem Fall gegen das sechste Gebot Gottes».  weiterlesen >>


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