Papst: G-8 sollen sich für neue Finanzordnung einsetzen
Rom - Papst Benedikt XVI. hat die acht wichtigsten Industriestaaten aufgefordert, die Finanzmärkte zu reformieren und die Entwicklungsländer vor den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu schützen.
Bei ihrem Gipfeltreffen in der kommenden Woche sollten die Staatsmänner auch die Stimme Afrikas und die anderer Entwicklungsländer hören, forderte Benedikt in einem Schreiben an den italienischen Ministerpräsidenten und amtierenden G-8-Vorsitzenden Silvio Berlusconi.
Zudem solle sichergestellt werden, dass Kredite für die wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen verfügbar seien. Benedikt unterzeichnete den am Samstag vom Vatikan veröffentlichten Brief bereits am Mittwoch.