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03. Juli 2009
Deutscher Aktienmarkt knapp behauptet nach dünnem Handel
VW kletterten um 2,1% auf 233,69 EUR. Das Unternehmen hat sich im Juni auch dank der Abwrackprämie gegen den weltweiten Abwärtstrend gestemmt. Im vergangenen Monat habe Europas größter Automobilhersteller im Vergleich zum Vorjahr rund 6% mehr Neuwagen verkauft, sagte Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn am Freitag auf der "Handelsblatt"-Konferenz in München.
Am anderen Ende des Leitindex fielen K+S um 2,1% auf 40,16 EUR zurück. Sie litten damit unter der Schwäche der Rohstoffwerte. Metro bauten ihre Verluste aus und gaben um 2,5% auf 34,83 EUR nach. "Die schlechten EU-Einzelhandelsdaten haben doch überrascht", sagte ein Händler. Gerade der europäische Konsum sei im Gegensatz zu dem der USA immer als relativ stabil gepriesen worden.
Im MDAX mussten die zahlreichen Zykliker Abschläge hinnehmen, da die konjunkturelle Lage unsicher bleibt. Für Lanxess ging es indes um 1,5% auf 18,25 EUR nach oben. Die Deutsche Bank stufte die Aktien auf "Kaufen" von "Halten" hoch. Symrise fielen dagegen um 5,9% auf 9,77 EUR. Morgan Stanley hatte die Titel auf "Equalweight" von "Overweight" herabgestuft.
Als negativ für die deutschen Solarwerte wurde im Handel eingestuft, dass LDK Solar mit dem Ausblick die Schätzung der Analysten deutlich verfehlt hat. Das Solarunternehmen rechnet für das zweite Quartal mit einem Umsatz zwischen 215 Mio USD und 225 Mio USD, während Analysten im Schnitt mit 253,4 Mio USD gerechnet hatten. So sanken Q-Cells um 3,8% auf 13,55 EUR.

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