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03. Juli 2009

Druckereien stoppen Produktion des Quelle-Hauptkatalogs



Die Verzögerung hat für den Konzern schmerzhafte Folgen, denn die Produktion des wichtigen Hauptkatalogs wurde in dieser Woche wegen fehlender Zahlungszusagen vorerst gestoppt. Zwei an der Produktion beteiligte Druckereien - die Schlott Gruppe und Print Forum - hätten Eigentumsvorbehalte auf bereits vorproduzierte Bögen geltend gemacht, berichtete die für die Produktion federführende Prinovis-Druckerei am Freitag. Die Maschinen seien deshalb bereits am Mittwochabend angehalten worden.

Der Sprecher der Großdruckerei Schlott, Marco Walz, begründete den Schritt mit der anhaltenden Unsicherheit über die Bezahlung der Druckaufträge: «Es gibt keine Zusage, dass wir Geld bekommen.» Das Unternehmen mit Sitz in Freudenstadt im Schwarzwald druckt vom Gesamtvolumen rund ein Drittel der Kataloge. Sobald es eine Zusage vom Insolvenzverwalter über die Bezahlung gebe, würden Druck und Auslieferung des Katalogs wieder aufgenommen, sagte Walz.

Insolvenzverwalter Görg appellierte vergeblich an die Druckereien, trotz ausbleibender Zahlungen die Auslieferung der Kataloge freizugeben, da die Blockade die «Überlebensfähigkeit» von Quelle beeinträchtige. Durch die Verzögerung entstünden «Tag für Tag Schäden in großer Höhe», zitierte der Sprecher aus dem Brief. Er bestätigte damit einen Bericht von «Focus Online». Doch blieb die Bitte des Insolvenzverwalters um Auslieferung der Kataloge nach Angaben von Schulz zunächst erfolglos.

Nach Angaben des Sprechers des Insolvenzverwalters, sind bis zu 3 Millionen der insgesamt 9 Millionen Kataloge von der Verzögerung betroffen. Bei anderen Lieferanten gebe es dagegen keine Probleme, sagte Schulz.


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