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03. Juli 2009
EU-Regierungen bestellen iranische Botschafter ein
Dschannati, der dem obersten geistlichen Führer Ayatollah Ali Chamenei nahesteht, sagte während des Freitagsgebets in Teheran, die Festgehaltenen hätten «Geständnisse gemacht». Wie viele Beschäftigte unter welchen Anklagepunkten der Prozess gemacht werde, sagte er nicht. Dschannati ist Leiter des einflussreichen Wächterrats und wird zu den Hardlinern gerechnet.
Während des Freitagsgebets beschuldigte Dschannati den nach offiziellen Angaben bei der Präsidentenwahl unterlegenen Reformkandidaten Mir Hossein Mussawi indirekt des Verrats. Ohne Mussawi beim Namen zu nennen, verwies Dschannati auf eine Aussage von Revolutionsführer Ayatollah Ruhollah Chomeini. Demnach begehe jeder, der die Einheit störe, nicht nur eine Sünde, sondern auch Verrat gegen die Islamische Republik und das System.

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