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03. Juli 2009
Tote bei Raketenangriff im Nordwesten Pakistans
Islamabad - Die US-Streitkräfte haben nach Angaben pakistanischer Geheimdienstkreise bei einem neuerlichen Raketenangriff in einer Grenzregion zu Afghanistan 17 Menschen getötet und 27 weitere verletzt. Zwei von einer Drohne abgefeuerte Raketen seien am Freitag in einen Ausbildungsstützpunkt der pakistanischen Taliban im Dorf Mantoi und ein Kommunikationszentrum der Anhänger Baitullah Mehsuds im nahegelegenen Dord Kokat Khel in Süd-Waziristan eingeschlagen.
In der vergangenen Woche entkam Mehsud nur knapp einem ähnlichen Angriff. Damals kamen 80 Menschen ums Leben, Mehsud blieb unverletzt. Das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gilt als Rückzugsraum für die radikalislamischen Taliban und das Terrornetzwerk Al Kaida. Die pakistanischen Streitkräfte bereiten sich derzeit auf eine Offensive in Süd-Waziristan vor, deren Ziel die Ausschaltung Mehsuds ist. Er soll Drahtzieher einer Serie von Selbstmordanschlägen sein, der im vergangenen Monat mehr als 100 Menschen zum Opfer fielen.
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Bei einem Angriff einer US-Drohne auf ein Haus im Nordwesten Pakistans sind Geheimdienstangaben zufolge drei mutmaßliche Extremisten getötet worden. Der Angriff sei vor dem Morgengrauen in der Stadt Miran Shah im Stammesgebiet Nordwaziristan erfolgt, teilten pakistanische Geheimdienstmitarbeiter mit. Dabei seien außerdem weitere drei mutmaßliche Extremisten verletzt worden. Der Drohnenangriff war bereits der zweite in zwei Tagen in der Region. zur Nachricht >>

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