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03. Juli 2009
Ausländerhass war Motiv für Messerattacke
Es habe dennoch nichts darauf hingedeutet, dass er nun in diesem Maße gewalttätig werden könnte. Der bislang nicht vorbestrafte Russlanddeutsche kam 2003 aus dem russischen Perm nach Deutschland. Avenarius sagte, unklar sei auch noch, ob er durch Chauvinismus in Russland oder deutsche Rechtsextremisten geprägt worden sei.
Die Staatsanwaltschaft will die Ermittlungen in dem Fall in wenigen Monaten zum Abschluss bringen und dann Anklage erheben. Es seien inzwischen auch Zeugen vernommen worden, die zur Tatzeit im Gerichtssaal gewesen seien.
Die ägyptische Familie hielt sich laut «Sächsischer Zeitung» im Rahmen eines Stipendiums ihrer Regierung seit vier Jahren in Dresden auf. Der Mann arbeitete als Pharmakologe am Max-Planck-Institut, seine schwangere Frau war in einer Apotheke beschäftigt. Die Familie wollte laut dem Bericht mit ihrem dreijährigen Sohn in einem Vierteljahr in die Heimat zurückkehren.

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