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03. Juli 2009
Osteoporose ist bei rechtzeitiger Diagnose heilbar - DXA-Knochendichtemessung ab 50 empfohlen
Gefährdet sind aber auch Menschen, bei denen die Krankheit in der Familie bereits vorgekommen ist, Menschen, die sich wenig bewegen, Raucher sowie Patienten mit Kortison-Therapie. Insgesamt müssen sechs Millionen Deutsche mit der ständigen Gefahr von Knochenbrüchen leben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Osteoporose auf die Liste der zehn wichtigsten Krankheiten gesetzt.
Die Erkrankung zeigt sich oft erst, wenn es durch oft harmlose Verletzungen zu Knochenbrüchen der Wirbelsäule oder des Schenkelhalses gekommen ist. Die Einbrüche an den Wirbelkörpern werden vielmals nicht oder spät wahrgenommen. Der Körper sackt zusammen, die Verformungen können zu Rückenschmerzen und erschwerter Atmung führen.
Neben den Wirbelkörper-Einbrüchen kommt es bei Osteoporose am häufigsten zu Brüchen des Oberschenkelknochens, des Handgelenks, des Oberarms und des Beckens. «Wenn einmal ein Knochen gebrochen ist, kommt die nächste Fraktur mit einer zehnfachen Wahrscheinlichkeit im nächsten halben Jahr», warnt Professor Bartl.
Osteoporose ist heute gut behandelbar. Zum Wiederaufbau der Knochen reicht es, einmal im Jahr eine Infusion Bisphosphonate zu geben, sagt Bartl. «Aus Angst vor der Überschreitung ihres Budgets geben aber viele Ärzte dieses Medikament nicht». Ein noch wirksameres Medikament mit dem Namen Denosumab wird 2010 zugelassen. Die Antikörper müssen zweimal im Jahr unter die Haut gespritzt werden. weiterlesen >>

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