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03. Juli 2009

Deutlicher Rückgang bei Auslandreisen



New York - Wirtschaftskrise und Schweinegrippe wirken sich negativ auf die Reiselust aus. Nach UN-Angaben ging der internationale Tourismus im ersten Quartal dieses Jahres um acht Prozent zurück. Zwischen Januar und April zog es weltweit 247 Millionen Urlauber ins Ausland, wie die Welttourismusorganisation (UNWTO) am Donnerstag mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 269 Millionen.

Den stärksten Nachfragerückgang verzeichnete Europa mit zehn Prozent, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum mit sechs Prozent und dem amerikanischen Kontinent mit fünf Prozent. Lediglich Afrika lockte im Vergleich zum Vorjahr drei Prozent mehr Touristen an.

Für das gesamte Jahr 2009 erwartet die UNWTO einen Rückgang um vier bis sechs Prozent. Als Gründe führt sie die schlechtere wirtschaftliche Lage der Menschen, aber auch die Unsicherheit nach dem Ausbruch der Schweinegrippe an.


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