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03. Juli 2009
Tote bei Raketenangriff im Nordwesten Pakistans
Islamabad - Bei zwei mutmaßlichen US-Raketenangriffen im Nordwesten Pakistans sind am Freitag nach Angaben des pakistanischen Geheimdienstes 15 Menschen getötet und 27 verletzt worden. Ziel sei offenbar eine Taliban-Stellung in der Region Süd-Waziristan gewesen, sagten zwei Gewährsleute unter Berufung auf Agenten vor Ort. Demnach galt der Angriff am Freitagmorgen einem Ausbildungslager des pakistanischen Taliban-Führers Baitullah Mehsud. Beide Angriffe seien von Drohnen ausgeführt worden.
In der vergangenen Woche entkam Mehsud nur knapp einem ähnlichen Angriff. Damals kamen 80 Menschen ums Leben, Mehsud blieb unverletzt. Das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gilt als Rückzugsraum für die radikalislamischen Taliban und das Terrornetzwerk Al Kaida. Die pakistanischen Streitkräfte bereiten sich derzeit auf eine Offensive in Süd-Waziristan vor, deren Ziel die Ausschaltung Mehsuds ist. Er soll Drahtzieher einer Serie von Selbstmordanschlägen sein, der im vergangenen Monat mehr als 100 Menschen zum Opfer fielen.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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