|
03. Juli 2009
Python tötet Kleinkind im Gitterbettchen - Nachts aus Terrarium entwischt
Der Python habe das Kind erwürgt, weil er sich möglicherweise bedroht gefühlt habe, erklärt der Reptilienexperte George Van Horn. Es könne aber auch sein, dass die Schlange das kleine Mädchen schlicht für Nahrung gehalten habe. Der Python wird, solange die Ermittlungen laufen, bei einem Schlangenfreund mit den erforderlichen Papieren untergebracht.
Nach Angaben einer Tierschutzorganisation wurden seit 1980 zwölf Fälle in den USA bekannt, in denen als Haustiere gehaltene Pythons einen Menschen getötet haben. Unter den Opfern seien fünf Kinder, teilte die Humane Society of the United States (HSUS) mit.
Tigerpythons werden in Florida immer mehr zum Problem. «Die Leute kaufen die Tiere, wenn sie klein sind. Und wenn sie dann wachsen, können sie sie entweder nicht mehr unter Kontrolle halten oder sie setzen sie einfach aus», berichtet Jorge Pino von der staatlichen Wildkommission.
Wissenschaftler vermuten auch, dass einige der aus Südostasien stammenden Tigerpythons 1992 bei den Verwüstungen durch Hurrikan «Andrew» aus einer zerstörten Tierhandlung entkommen konnten. Eigentlich ist diese Python-Art in Flordia nicht heimisch, doch sie kommen mit den Umweltbedingungen in dem oft schwülwarmen US-Staat offenkundig blendend zurecht und vermehren sich. In den Everglades gibt es inzwischen eine richtige Tigerpython-Population. Mit einer Länge von acht Metern und einem Gewicht über 90 Kilo gehört der Tigerpython zu den größten Schlangen der Welt. weiterlesen >>

|