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02. Juli 2009

Airbus-Absturz vor Brasilien weiter rätselhaft: Geschwindigkeitsmesser nicht direkte Ursache



Le Bourget - Der Absturz eines Airbus vor der Küste Brasiliens Anfang Juni gibt weiter Rätsel auf. Die Maschine der Air France mit 228 Insassen ist nach einem ersten Untersuchungsbericht nicht in der Luft auseinandergebrochen. Allem Anschein nach schlug das Flugzeug mit hoher Geschwindigkeit vertikal auf dem Wasser auf, erklärte der Leiter der Untersuchung, Alain Bouillard, am Donnerstag in Le Bourget bei Paris. Brand- oder Sprengstoffspuren seien nicht gefunden worden.

Die außen am Flugzeug angebrachten Geschwindigkeitsmesser seien nicht die direkte Ursache des Unglücks gewesen, sagte Bouillard. Elektronische Warnmeldungen hatten nach dem Verschwinden des Flugzeugs auf Probleme mit den Sensoren hingewiesen.

Die Schwimmwesten, die aus dem Atlantik geborgen wurden, waren nicht aufgeblasen. Dies lässt nach Ansicht der Ermittler darauf schließen, dass die Passagiere nicht auf den Absturz ins Meer vorbereitet waren. Auch setzten die Piloten offenbar keinen Notruf ab.

Die Suche nach den Flugschreibern solle noch bis zum 10. Juli fortgesetzt werden, sagte Bouillard. Die sogenannte Black Box mit den Geräten liegt vermutlich in großer Meerestiefe. Sie sendet rund 30 Tage ein Signal, mit dem sie geortet werden kann. Mit ihrer Hilfe könnte die Absturzursache des Airbus A330 vermutlich geklärt werden. weiterlesen >>





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