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02. Juli 2009

Ambrosia-Scouts spüren hochallergene Pflanzen auf



Uwe Starfinger vom Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, nannte als ein wesentliches Ziel des Aktionsprogramms, die Einschleppung von Ambrosia-Samen aus anderen Ländern zu reduzieren. Dabei ist der Haupt-Einschleppungsweg mit Samen der Beifuß-Ambrosie verunreinigtes Futtermittel, insbesondere aus Osteuropa stammende Sonnenblumensamen, die als Vogelfutter verkauft werden.

Stefan Nawratz von der Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie Friedberg zufolge sind 70 Prozent der Vogelfutterprodukte mit diesen Samen verunreinigt. Auch die seit vergangenem Winter angebotenen Produkte mit dem Siegel «Ambrosia-kontrolliert» seien stark belastet. Er warnte vor allem vor der Verwendung von Sonnenblumenkernen als billiges Saatgut. Die Samen könnten bis zu 40 Jahre ihre Keimfähigkeit behalten, sagte er. Große Pflanzen können mehr als 50.000 Samen produzieren.


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