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02. Juli 2009

Mädchen werden im Vietnam öfter abgetrieben



Hanoi - Im Vietnam werden zu wenig Mädchen geboren: Auf die Geburt von 112 Jungen kommen nur 100 Geburten von Mädchen. Während 1999 ein als fast natürlich angesehenes Geburtenverhältnis von 100 Mädchen zu 107 Jungen existierte, ist seit 2006 ein immer stärkeres Ungleichgewicht entstanden. Eine Sprecherin der Behörde für Bevölkerung und Familienplanung erklärte, laut Schätzung würden 2030 rund drei Millionen vietnamesische Männer keine Frau finden, weil es zu wenige geben werde.

In China war das Verhältnis der Geburten vor 20 Jahren ähnlich. Mittlerweile liege das Ungleichgewicht dort bei 120 Jungen zu 100 Mädchen, sagte der stellvertretende Direktor der Behörde für Bevölkerung und Familienplanung im Vietnam, Duong Quoc Trong. Viele Vietnamesen würden männliche Nachkommen bevorzugen, da diese «die Blutlinie fortsetzen». Ein seit 2003 bestehendes Gesetz soll die Abtreibung weiblicher Föten vermindern. Es verbietet den Ärzten, werdenden Eltern das Geschlecht ihres Babys zu verraten. Es wird jedoch meist nicht beachtet. Trong sagte bei einer Pressekonferenz: «Wenn wir keine Maßnahmen dagegen ergreifen, wird es bei uns die gleiche Situation wie in China geben.»

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Das Bundesverkehrsministerium plant einem Medienbericht zufolge eine Reform der Flensburger Verkehrssünderdatei. Kernpunkt ist eine Vereinfachung des Punktesystems, wie die "Bild"-Zeitung in ihrer Donnerstagausgabe berichtete. Künftig soll es demnach nur noch einen Punkt für "grobe" Verstöße - wie etwa 21 Kilometer pro Stunde innerorts zu schnell fahren - geben. "Schwerwiegende" Ordnungswidrigkeiten - wie etwa bei Rot über die Ampel - sollen mit zwei Punkten geahndet werden. Sind insgesamt acht Punkte erreicht, wird der Führerschein eingezogen und nicht mehr bei 18 Punkten wie bisher. Offen sei noch, wie die insgesamt rund 47 Millionen angesammelten Altpunkte in das neue System überführt werden.  zur Nachricht >>


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