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02. Juli 2009
Opel-Deal steht laut Betriebsratschef bis zur Bundestagswahl
Frankfurt/Main - Die Zukunft des angeschlagenen Autoherstellers Opel ist nach Einschätzung von Betriebsratschef Klaus Franz bis Mitte September geklärt. Bis zur Bundestagswahl werde der Einstieg eines Investors besiegelt sein, sagte Franz am Mittwochabend in Frankfurt am Main. «Ich gehe davon aus, dass es innerhalb der nächsten wenigen Wochen zu einem Agreement zwischen einem Investor und General Motors kommt», sagte Franz.
Nach der ersten Einigung müsse dann noch ein Businessplan mit allen Details aufgestellt werden. «Die neue Company wird bis zur Bundestagswahl stehen», sagte Franz. Der Betriebsratschef erklärte, sein Favorit sei nach wie vor der kanadische Zulieferer Magna: «Ich sehe keine Alternative zu Magna.» Er erwarte aber auch hier harte Auseinandersetzungen unter anderem um die Anerkennung der geltenden Tarifverträge.
Franz, der auch stellvertretende Opel-Aufsichtsratsvorsitzender ist, warf GM in der «Bild»-Zeitung angesichts jüngster Spekulationen um neue Interessenten Zockerei vor. Gleichzeitig dementierte der Gesamtbetriebsratschef Meldungen, wonach der US-Investor Ripplewood kurz vor einem möglichen Einstieg bei Opel stehe. «Mir ist kein neues Angebot von Ripplewood und kein neuer Investor bekannt», sagte Franz. «GM zockt auf hohem Niveau, um die Bedingungen für den Verkauf der Opel-Anteile für sich zu verbessern.» Das werde allmählich unerträglich für die Beschäftigten bei Opel Europa.
Ein GM-Europa-Sprecher hatte in der vergangenen Woche erklärt, der Ende Mai zwischen General Motors und Magna geschlossene Vorvertrag sei nicht exklusiver Natur. GM diskutiere daher auch über Angebote der Ripplewood-Tochter RHJ und des chinesischen Autoherstellers BAIC. Beide Firmen hätten einfachere Vorschläge gemacht als Magna. Dennoch erlaubten die Angebote von RHJ und BAIC, Opel zu einem langfristig erfolgreichen Unternehmen zu machen. weiterlesen >>

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