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02. Juli 2009

Keine betriebsbedingten Kündigungen bei Commerzbank bis 2013



Berlin - Die Commerzbank schließt nach Angaben der Gewerkschaft ver.di betriebsbedingte Kündigungen bis 2013 aus. Voraussetzung ist allerdings, dass der Fahrplan zum geplanten Stellenabbau im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank eingehalten wird, wie die Gewerkschaft am Donnerstag in Berlin mitteilte. Demnach wird der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen jeweils um ein Jahr verlängert, wenn bis Anfang 2012 insgesamt 3.780 Arbeitsplätze entfallen sind und bis Anfang 2013 weitere 1.080. Insgesamt will die Commerzbank bis zu 6.500 Stellen in Deutschland streichen.

Bisher haben nach Angaben eines ver.di-Sprechers bereits 1.200 Mitarbeiter des Konzerns einen Altersteilszeitvertrag unterschrieben. «Nachdem bereits Ende März ein Sozialplan für die Zentrale abgeschlossen wurde, ist nun ein weiterer wichtiger Schritt getan, um den Beschäftigten so viel Sicherheit wie möglich zu gewährleisten», erklärte Uwe Foullong vom ver.di-Bundesvorstand. Die Commerzbank wollte die Einigung zunächst nicht kommentieren.

Ver.di erklärte, Regelungen zu Abfindungen, zur Altersteilzeit und zum Vorruhestand seien festgeschrieben worden ebenso wie Hilfen für Beschäftige, deren Arbeitsplatz auf andere Standorte verlagert wird oder deren Tätigkeitsfeld sich deutlich verändert.

Die Commerzbank hatte die Übernahme der Dresdner Bank nach einer milliardenschweren Finanzspritze Anfang des Jahres abgeschlossen. Größter Einzelaktionär des zweitgrößten deutschen Bankkonzerns ist der Bund mit 25 Prozent plus einer Aktie.


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