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02. Juli 2009

Abwrackprämie sorgt für Rekord bei Neuzulassungen



Große Gewinner sind nach amtlichen Zulassungszahlen die Hersteller VW (plus 52 Prozent im Juni), Opel (plus 56) und Ford (plus 41) und die Importeure. Aber auch die bisher gebeutelten Luxushersteller Mercedes (plus 7 Prozent), BMW (plus 15 Prozent) und Audi (plus 18 Prozent) ziehen wieder an.

Doch ist die Entwicklung im Inland für den Verband kein Grund, in Euphorie zu verfallen: «Schließlich produziert die deutsche Automobilindustrie weltweit rund 11 Millionen Pkw, gut vier Fünftel davon für Kunden außerhalb Deutschlands», erläuterte Wissmann. Allerdings sehe der Verband «erste Anzeichen für Bodenbildung auf den Exportmärkten». Wissmann betonte: «Wenn sich, worauf einiges hindeutet, die Auslandsmärkte im zweiten Halbjahr auf niedrigem Niveau stabilisieren und im kommenden Jahr leicht beleben, könnte die Talfahrt hinter uns liegen.»

In der Autobranche wird laut einer Studie allerdings allmählich das Geld knapp. Im laufenden Jahr mache die Brache wegen des Absatzeinbruchs pro verkauftem Auto im Schnitt rund 1.800 Euro Verlust, erklärte die Unternehmensberatung AlixPartners am Donnerstag. Allein die europäischen Firmen würden 2010 insgesamt 40 Milliarden Euro verbrauchen. Die Unternehmensberatung erwartet eine nur langsame Erholung des Automobilmarktes. Es werde bis 2014 dauern, bis das Niveau vor der Krise wieder erreicht werde.

Unterdessen verlangsamte der US-Automarkt im Juni seine Talfahrt. Der Markt schrumpfte um 28 Prozent auf 860.000 Fahrzeuge. Im Mai lag der Einbruch noch bei 33,7 Prozent. Von den großen US-Autobauern schlug sich Ford mit einem Rückgang von noch 10,7 Prozent besonders gut. «Wir machen gleichmäßige Fortschritte», sagte Ford-Vizepräsident Jim Farley.  weiterlesen >>


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