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02. Juli 2009
Assistent Lisa hört aufs Wort: Roboter sollen künftig Wissenschaftlern in Biolabors helfen
Lisa - das Kürzel steht für Life Science Assistant - soll die vom Menschen vorbereiteten Proben transportieren, kann auf Zuruf agieren und ist auch von Laien bedienbar. Um sie in drei Jahren auf ihre Räder zu stellen, war, wie es Elkmann formuliert, sportlicher Einsatz aller Beteiligten nötig.
«Nehmen wir das Problem Objekterkennung», erklärt er. «Roboter haben große Schwierigkeiten, Objekte zu erkennen, in der zweiten Reihe im Schrank irgendetwas zu greifen. Der Mensch guckt hin und greift zu, aber auf die Technik lässt sich das nur schwer übertragen.» Der Vorteil im Labor: Dort gibt es standardisierte Petrischalen, die verschiedene Stationen wie Pipettierung, Inkubator oder Messung durchlaufen. Dadurch muss Lisa immer das gleiche Objekt erkennen, das sie dann von einer Station zur anderen bringt.
Dabei kann sie sehr genau dokumentieren, wie lange die Schale zum Beispiel im Inkubator stand. Und zwar exakter als ein Mensch, der diese Daten irgendwo einträgt. Ein weiterer Vorteil der technischen Helferin: Anders als ein Mensch braucht Lisa keinen Mundschutz, um die empfindlichen Proben vor Kontamination zu schützen.
Ein Thema, das sich für die Roboterentwickler des Fraunhofer-Instituts schnell als sehr wichtig herauskristallisierte, ist die Sicherheit. «Stellen Sie sich vor, da bewegt sich ein 150 Kilo schwerer Roboter durch die Tür, wo ein Mensch steht, und der Roboter erkennt ihn nicht. Das kann auch schon mal weh tun.» Im Rahmen des Projekts wurde im Fraunhofer-Institut eine künstliche Haut entwickelt, die den Roboter umhüllt und Sensoren enthält, die auf Berührung reagieren. Bei Berührung bleibt der Roboter sofort stehen. Damit wird die Gefahr reduziert. Eine Lösung, die von Experten interessiert aufgenommen wurde. weiterlesen >>

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