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02. Juli 2009

Mann schubst U-Bahn-Kontrolleur zwischen stehende Waggons



Nürnberg - Ein 31-jähriger Mann hat in Nürnberg einen U-Bahn-Kontrolleur zwischen zwei U-Bahn-Waggons geschubst, nachdem der ihn wegen des Rauchverbots ermahnt hatte. Das Opfer erlitt nur leichte Verletzungen, weil der Zug stand und ihn ein Passant schnell aus dem Gleisbett zog, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er konnte sogar noch mithelfen, den betrunkenen Täter zu stellen. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl wegen versuchter Tötung.

Wie die Polizei erklärte, gerieten die beiden Männer am Mittwochabend in der U-Bahn-Station am Hauptbahnhof in einen heftigen Streit, nachdem der Kontrolleur den Mann aufgefordert hatte, seine Zigarette auszumachen. Der Fahrgast versetzte dem Mitarbeiter zuerst einen Faustschlag und schubste ihn dann rücklings zwischen zwei Waggons der stehenden U-Bahn. Während ein Passant den 32-Jährigen aus dem Gleisbett zog, informierte der U-Bahn-Fahrer, der den Vorfall bemerkt hatte, die Leitstelle.

Mit leichten Verletzungen an den Armen und im Gesicht verfolgte der Kontrolleur zusammen mit Kollegen den flüchtenden Täter. Bevor dieser von der Polizei festgenommen wurde, biss er dem Kontrolleur bei einem Gerangel auch noch ins Ohr. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Täter mehr als ein Promille Alkohol im Blut.





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