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02. Juli 2009

Möglicherweise fremdenfeindliches Motiv Hintergrund



Dresden - Die tödliche Messerattacke im Dresdner Landgericht hat möglicherweise einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Es gebe Anhaltspunkte dafür, sagte der sächsische Polizeipräsident Bernd Merbitz am Donnerstag in Dresden. Er verwies darauf, dass es sich bei dem Opfer um eine Muslimin handelt. Der mutmaßliche Täter, ein 28 Jahre alter Russlanddeutscher, sollte noch im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden.

Ihm wird vorgeworfen, im Dresdner Landgericht in der laufenden Verhandlung die 32 Jahre alte Frau mit einem Messer attackiert und getötet zu haben. In dem Berufungsprozess ging es um ein Beleidigungsdelikt. Vor einem Jahr soll der Angeklagte die aus Ägypten stammende Frau in Dresden als «Islamistin» und «Terroristin» beschimpft haben.

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