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02. Juli 2009

Studie: In der Automobilwirtschaft wird das Geld knapp



Für das laufende Jahr rechnet Dudenhöffer in Deutschland dank Abwrackprämie mit dem Absatz von 3,5 Millionen Neuwagen, ein Plus von 13,3 Prozent im Vergleich zu 2008. Im Jahr 2010 dürfte jedoch wegen des «Nachhall-Effekts» der Abwrackprämie der Verkauf auf 2,7 Millionen Autos einbrechen. Zudem sei durch die Prämie ein historisches Rabattniveau auf dem deutschen Markt erreicht, was auf Preise und Margen drücke.

Weltweit dürfte nach den Schätzungen Dudenhöffers der Autoabsatz im laufenden Jahr um 12,6 Prozent auf 48,56 Millionen Fahrzeuge sinken. Das läge unter dem Stand des Jahres 2000. Die größten Einbrüche gibt es der Prognose zufolge in Russland (minus 35,7 Prozent), Spanien (minus 26,8 Prozent) und den USA (minus 20,7 Prozent).

2010 erwartet Dudenhöffer einen leichten Aufwärtstrend um 4,8 Prozent mit weltweit 50,89 Millionen verkauften Fahrzeuge steigen. Vor allem in den USA werde die Erholung mit einem Plus von 10,5 Prozent etwas deutlicher ausfallen, auch wenn ein erwarteter Absatz von 11,6 Millionen Autos noch erheblich unter den Zahlen vor der Finanzmarktkrise liege. Damals wurden mehr als 16 Millionen Autos verkauft.


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