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02. Juli 2009

Studie: In der Automobilwirtschaft wird das Geld knapp



Duisburg/München - In der Automobilwirtschaft wird laut einer Studie das Geld knapp. Im laufenden Jahr mache die Brache wegen des Absatzeinbruchs weltweit pro verkauftem Auto im Schnitt rund 1.800 Euro Verlust, erklärte die Unternehmensberatung AlixPartners am Donnerstag in München. Auch im kommenden Jahr werde die Branche viel Geld verbrennen. Allein die europäischen Firmen würden 2010 insgesamt 40 Milliarden Euro verbrauchen.

Die größten Probleme prognostiziert die Studie für die Zulieferindustrie. 2009 könnte der Anteil der insolvenzgefährdeten Unternehmen in Europa auf 30 bis 50 Prozent steigen.

Die Unternehmensberatung erwartet eine nur langsame Erholung des Automobilmarktes. Es werde selbst unter günstigen Bedingungen bis 2014 dauern, bis das Niveau vor der Krise wieder erreicht werde. In der Vergangenheit hätten günstige Kredite zu einer überhöhten Nachfrage geführt, so dass der Markt übersättigt sei. Ein ähnlicher Effekt sei in der Zukunft auch durch die staatlichen Nachfrageprogramme zu erwarten.

Gerade in Deutschland wird das «Platzen der Abwrackblase» den Automobilmarkt nach Einschätzung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer den Automarkt hart treffen. Der Direktor des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen sagt für das Jahr 2010 einen Einbruch des Autoabsatzes in Deutschland um 22,9 Prozent voraus.  weiterlesen >>


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