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02. Juli 2009
Gespräche über koreanischen Industriepark abermals ohne Ergebnis
Seoul - Vertreter der beiden koreanischen Staaten haben am Donnerstag erneut über den gemeinsamen Industriepark Kaesong verhandelt. Eine Einigung wurde bei dem gut einstündigen Treffen in Kaesong offenbar nicht erzielt, ein Termin für neue Gespräche wurden nach Angaben des südkoreanischen Vereinigungsministeriums nicht festgelegt.
Die Positionen beider Seiten liegen weit auseinander. So fordert Nordkorea eine starke Anhebung der Löhne für die von südkoreanischen Unternehmen beschäftigten Arbeiter sowie eine massive Mieterhöhung. In dem 2004 eröffneten Industriepark unmittelbar nördlich der gemeinsamen Grenze beschäftigen mehr als hundert südkoreanische Unternehmen rund 40.000 Arbeiter aus dem Norden. Die Beziehungen zwischen den beiden Staaten haben sich seit dem Amtsantritt des konservativen südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak im Februar vergangenen Jahres deutlich verschlechtert.
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