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02. Juli 2009

Zeichen der Hoffnung auf US-Automarkt



Hamburg - Der US-Automarkt hat im Juni seine Talfahrt verlangsamt und einzelne Hersteller schöpfen Hoffnung auf eine Wende. Der Markt schrumpfte um 28 Prozent auf 860.000 Fahrzeuge. Im Mai lag der Einbruch noch bei 33,7 Prozent. Von den großen US-Autobauern schlug sich Ford mit einem Rückgang von noch 10,7 Prozent besonders gut. «Wir machen gleichmäßige Fortschritte», sagte Ford-Vizepräsident Jim Farley.

Die deutschen Autofirmen lagen auf dem wichtigsten Automarkt der Welt weiter alle im zweistelligen Minus: Der hoch verschuldete Sportwagenbauer Porsche verlor 62 Prozent Absatz gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1.072 Fahrzeuge. Am schlimmsten war der Einbruch mit einem Minus von 72 Prozent in der hochprofitablen Geländewagen-Baureihe Cayenne, wie der Autobauer mitteilte.

Die Marke Volkswagen setzte 18 Prozent weniger ab und brachte rund 19.000 Wagen an die Kunden. Der gesamte Rückgang bis Ende Juni betrug 16 Prozent. BMW verlor 20,3 Prozent auf rund 21.000 Fahrzeuge. Im ersten Halbjahr verkauften die Münchner 27,5 Prozent weniger. Mercedes-Benz und Smart verloren 26,5 Prozent und im bisherigen Jahresverlauf 28 Prozent.

Ein Zeichen der Hoffnung meldete Ford. Im Juni verlor Ford 10,7 Prozent Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Mai hatte der Rückgang noch 24 Prozent betragen. Ford brachte im Juni 154.873 Wagen an die Kunden, wie der Konzern in Dearborn bei Detroit mitteilte. Der mittelgroße Ford Fusion legte sogar um 26 Prozent zu. Ford stockte die Produktion für das dritte Quartal um 25.000 Fahrzeuge gegenüber der bisherigen Planung auf. Der insolvente Hersteller Chrysler verlor dagegen im Juni 42 Prozent und kam nur noch auf 68.297 Fahrzeuge. Der ebenfalls insolvente Marktführer GM verzeichnete einen Einbruch von 33 Prozent auf 175.000 Autos.  weiterlesen >>


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