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02. Juli 2009
Trauerfeier für gefallene Bundeswehrsoldaten
Bad Salzungen - Für die drei in der vergangenen Woche in Afghanistan ums Leben gekommenen Bundeswehrsoldaten findet am Vormittag im thüringischen Bad Salzungen eine Trauerfeier statt. An dem Gottesdienst in der Stadtkirche nehmen Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung, der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhahn, und der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, teil.
Die Soldaten waren am 23. Juni in der Nähe ihres Stützpunktes in Kundus mit vier anderen Soldaten in einem Transportpanzer Fuchs unterwegs, als sie von Aufständischen angegriffen wurden. Der Panzer kippte in ein Gewässer. Dabei wurden ein 21-jähriger Hauptgefreiter aus Thüringen, ein 23-jähriger Obergefreiter aus Sachsen-Anhalt und ein 23-jähriger Hauptgefreiter aus Brandenburg getötet. Die ersten beiden waren Angehörige des in Bad Salzungen stationierten Panzergrenadierbataillons 391. Der dritte Soldat gehörte zum Fallschirmjägerbataillon 263, das in Zweibrücken stationiert ist.
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Waffen aus China, Russland und Weißrussland werden laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International trotz eines UN-Waffenembargos in der sudanesischen Krisenregion Darfur eingesetzt. Die Organisation kritisierte die drei Länder dafür, dass sie weiterhin Waffen an den Sudan lieferten, obwohl es "überzeugende Beweise" dafür gebe, dass sie in Darfur gegen Zivilpersonen eingesetzt würden. Geliefert wurden demnach Munition, Kampfhubschrauber, Kampfflugzeuge, Luft-Boden-Raketen und gepanzerte Fahrzeuge. Der Bericht mache die Notwendigkeit einer effektiven Kontrolle durch die UN deutlich, teilte Amnesty International mit. Bislang sind Waffenlieferungen in den Sudan erlaubt, solange ein Zertifikat vorliegt, dass die Waffen nicht nach Darfur gelangen. zur Nachricht >>

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