Sicherheits-Software von Kaspersky Lab in neuer Version - Programme kommen in Quarantäne
Frankfurt/Main - Um den wachsenden und sich ständig verändernden Gefahren im Internet etwas entgegenzusetzen, suchen die Hersteller von Sicherheits-Software immer wieder nach neuen Wegen. Kaspersky Lab bietet in der jetzt erschienenen Version 2010 seiner Programme an, alles, was unsicher sein könnte, zuerst einmal in den Sandkasten zu schicken.
In dieser Sandbox mit der Bezeichnung Kaspersky Safe Run können Programme hineingepackt werden, die suspekt erscheinen. Auch der Browser kann in diese gesicherte Umgebung geschickt werden, so dass kein Eingriff in systemrelevante Einstellungen und auch kein Zugriff auf Daten des Anwenders möglich ist. Wenn der Internet-Browser in diesem Safe-Run-Modus läuft, sollen auch infizierte Webseiten keine Gefahr darstellen.
Dem mit der Vorgängerversion vertrauten Nutzer fällt positiv auf, dass es deutlich weniger Nachfragen von Seiten der Software gibt, was sie mit einem Programm oder einer gerade aufgerufenen Datei anfangen soll. Das Sicherheitsprogramm hält sich angenehm im Hintergrund.
Aufgeräumt wurde die Benutzeroberfläche, auf der sich auch Laien zurechtfinden dürften. Wenn der Sicherheitszustand des Rechners als kritisch eingestuft wird, lässt sich dieses Problem mit einem Knopfdruck erledigen - oft liegt das nur daran, das man schon längere Zeit keinen Viren-Scan gemacht hat. Erfahrene Anwender erreichen aber auch weiter mit wenigen Mausklicks alle Stellen, um genauere Einstellungen vorzunehmen. weiterlesen >>