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02. Juli 2009
Anno 1404 hat die Segel gesetzt und macht fast alles richtig
Gelsenkirchen - Mit einem Schiff, etwas Ausrüstung und Nahrung ausgestattet, macht sich der Spieler im 15. Jahrhundert auf den Weg, um in der neuen Welt eine Kolonie zu gründen. Zunächst gehen nur ein paar einfache Bauern ihren Geschäften nach. Das Dorf muss weiter wachsen, neue Gebäude werden errichtet und neue Technologien entwickelt. Der Erfolg spricht sich schnell herum und bald warten weitere Herausforderungen.
«Salem Aleikum, Fremder», wird der Abenteuer begrüßt. «Wir haben schon viel von dir gehört, denn dein Ruf eilt deinem stolzen Schiff übers Wasser voraus. Es wird gesagt, du seist im Abendland ein großer Baumeister, ein geschickter Diplomat und ein schlauer Händler.» Die Einführung des Orients als wichtiges Spielelement ist die größte Neuerung in Anno 1404.
Die Kampagne fehlte beim Vorgänger und diesmal gibt es eine sehr gelungene Verknüpfung der acht verschiedenen Missionen. Der Kaiser leidet an einer mysteriösen Krankheit und Lord Richard Northburgh plant die Errichtung eines gigantischen Doms, um göttliche Unterstützung für die Heilung zu erlangen. Der Spieler soll ihn dabei unterstützen und der Lord hilft ihm, die Möglichkeiten des Spiels kennenzulernen.
Doch der Tauschhandel gerät schnell ins Stocken, denn Kardinal Lucius nützt die Schwäche des Herrschers und rüstet zum Kreuzzug gegen die Ungläubigen, um die eigene Macht auszubauen. Auch der Spieler wird zur Unterstützung genötigt und muss Handlangerdienste leisten. Es geht um Verrat, Intrigen und Loyalität. Die Hintergrundgeschichte ist nicht neu, aber gut und stimmungsvoll umgesetzt. Die Missionen konzentrieren sich in der Regel auf einzelne Aspekte des Spiels, wie dem Aufbau einer funktionierenden Produktionskette. weiterlesen >>

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